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Im Jahr 2024 wurden neun Anträge auf die Vergabe eines Elitetitels beim Verband eingereicht. Es konnte allen Pferden dieser Titel zuerkannt werden. Erfreulich bei der Vergabe der Titel ist, dass alle neue Titelträger/innen ihre Punkte durch eigene oder sportliche Leistungen erreicht haben.

Elitehengste

AV Arian Shah *2007 (Jonathan El Ludjin x L.M.Alisha) Z.: La Movida B.: CamelotArab

AA Ismael AA *2011 (Marek x H Inka IV AA Elite) Z. u. B.: Doris Wehner

ShA Bahrain von Ludwigsburg *2009 (Bazar x H Smaragd) Z. u. B.: Kurt-Jürgen Carl

Elitestuten

ShA Roxana *2005 (Occident x Rahwina) B.: Heidkatenhof

AV Patritzia *2004 (Makjet x Pantjera) Z.: Jürgen Schäfer B.: Alexandra Balz

AV Muscata *2009 (Vergil x Matrika Elite) Z. u. B.: Maria Sens

AV Marenah *1999 (Pomarval x Mercedes) Z.: Peter Baumann Z.: Maria Sens

AV Matroka *1998 (Pomarval x Mercedes) Z.: Peter Baumann Z.: Maria Sens

AV Menina *1990 (Menes x Nascha Elite) Z.: Silvia Garde-Ehlert B.: Barbara Schwarz

Kurz nach ihrem 76. Geburtstag am 26. Dezember 2024 ist Karin Maiworm Anfang Januar dieses Jahres verstorben. Über drei Jahrzehnte züchtete sie mit ihrem Mann Günther erfolgreich Vollblutaraber. Viele erinnern sich noch an den Asil Cup Sieger von 1988 Maysoun auf dem Schloss Ludwigsburg in Baden-Württemberg. Der 1985 geborene Ansata   Halim Shah-Sohn war der Liebling der Maiworms. Für seine Verdienste erhielt der Elitehengst Maysoun die WAHO-Trophy, die Dr. Nagel Karin Maiworm beim All Nations Cup 2006 in Aachen persönlich überreichte.

Nach dem Tod ihres Mannes reduzierte Karin Maiworm den Pferdebestand und stellte die Zucht ein. Alte Stuten und der Hengst Maysoun blieben bis zu ihrem Lebensende auf dem Gestüt. Die nach und nach leeren Stallungen und die Reithalle vermietete sie an den Westerntrainer Kai Nehring, der von den Besitzern ausgediente Vollblutaraber aus dem Showtraining für das reiterliche Training bekam. Schnell füllten sich die Stallungen mit fremden Pferden und fremden Besuchern. Die damit zwangsläufig verbundene Unruhe wollte Karin Maiworm nicht. Sie kündigte den gemieteten Stalltrakt und die Nutzung der Reithalle und freute sich darauf, ihren Lebensabend in Ruhe und umgeben von herrlicher Natur zu genießen.

Als große Tier- und Naturschützerin ließ Karin Maiworm einmal eine eigenmächtige Aktion im Keim ersticken. Zwei Kirschbäume zwischen dem Gestütshaus und einem angrenzenden Wald erregten die Gemüter von Förster und Jagdpächter. Sie sollten 2016 gefällt werden, womit Karin Maiworm und einige Bürger nicht einverstanden waren, da sie jedes Jahr blühen und Früchte trugen. Kurzerhand parkte Karin Maiworm ihre Autos zwischen dem Wohnhaus und den Bäumen. Als die Holzfäller mit ihren Kreissägen anrückten, mussten sie unverrichteter Dinge wieder abziehen, um die Autos nicht zu beschädigen.

Die züchterische Entwicklung der Vollblutaraber in der modernen Welt mit Abstand betrachtend, lebte Karin Maiworm in den letzten Jahren zurückgezogen mit ihren beiden Hunden auf ihrem idyllisch gelegenen Gestüt in einem Flusstal in Höveringhausen bei Balve im Sauerland. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt ihrer Familie und ihren Angehörigen.

Folgende Besitzer, die in unserem Araber-Hengstregister für die Decksaison 2025 eingetragen sind, stellen ihre Hengste zur Bedeckung auf dem Araber-Gestüt Rhön in Mittelkalbach interessierten Züchtern zur Verfügung. Der Aussiedlerhof von Thomas und Doris Wehner liegt südlich von Fulda in Hessen. In der Mitte von Deutschland gelegen, ist der Hof verkehrsgünstig nur wenige Kilometer vom Autobahndreieck Fulda von der A7 auf die A66 zu erreichen.

AV-Hengst Pakos Wahat Ibn Masadi (Besitzerin: Paula Kovac)

AV-Hengst Aladin (Besitzerin: Heide Losse DE)

AV-Hengst Hamzah Al Batra (Besitzerin: Petra Nutt DE)

Vollständige Abstammungs- und Leistungsinformationen unter www.equus-arabian.de

Anmeldung Email: gestüt.rhoen@gmail.com oder Jonathan Marquardt 0151-72102982

 

Die Botschafter der EU-Mitgliedsstaaten haben für eine Absenkung des Schutzstatus für den Wolf in der Berner Konvention von „streng geschützt“ auf „geschützt“ gestimmt – darunter endlich auch Deutschland. Damit wurde in Brüssel der Weg für ein Verfahren freigemacht, um den Bestand des Wolfes strenger regulieren zu können.

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) kämpft seit Jahren in Berlin für die Herabstufung des Wolfes und begrüßt diese Entscheidung als dringend nötiges Signal und fordert die Bundesregierung auf, die nächsten Schritte hin zu einem aktiven Wolfsmanagement konsequent zu gehen. Soenke Lauterbach, FN-Generalsekretär, sagt: "Wir streiten seit Jahren um das Thema Wolf für unsere Pferdehalter und fordern mit konkreten Vorschlägen ein regional differerenziertes Bestandsmanagement, das die Regulierung von Wölfen rechtsicher macht. Wir haben mit unseren konsequenten Forderungen einen Achtungserfolg errungen und nun dazu beigetragen, dass es endlich in die richtige Richtung geht.“

Bislang hatte die Kommission keine Mehrheit unter den Mitgliedstaaten für ihren Vorstoß. Umweltminsterin Steffi Lemke war dagegen, jetzt hat sie ihren Widerstand aufgegeben und Deutschland wird auf EU-Botschafterebene und im Minsterrat zustimmen. „Dazu beigetragen hat auch, dass wir und die anderen Weidetierhaltenden Verbände immer wieder auf die Probleme rund um den Wolf hingewiesen und nicht locker gelassen haben, zuletzt haben wir einen Brief an das Bundeskanzleramt geschrieben und nochmal verdeutlicht, wie wichtig diese Abstimmung ist und damit jetzt Erfolg gehabt“, erklärt Bernhard Feßler, Leiter des FN-Hauptstadtbüros.

Die Entscheidung in Brüssel ist ein Schritt auf dem Weg hin zu einem praxisgerechten Umgang mit dem Wolf. Entschieden ist damit, dass die EU bei der Berner Konvention einen Antrag auf Änderung des Schutzstatus stellt. Die Mehrheit in der Berner Konvention gilt als wahrscheinlich, so hatte die Schweiz 2018 selbst einen entsprechenden Antrag gestellt. Die FFH-Richtlinie der EU bleibt zunächst unverändert, der Wolf weiterhin streng geschützt (Anhang IV). Die Änderung des Schutzstatus nach der Berner Konvention ist jedoch Voraussetzung für die Änderung der Anhänge der FFH-Richtlinie. (fn-press/evb)

Pünktlich zu den Jubiläumsfeierlichkeiten des Verbandes erschien der 64-seitige Almanach in Hochglanzoptik. Zu Beginn nimmt Betty Finke den Leser mit auf eine kurze Galoppreise durch die Geschichte der deutschen Araberzucht. Dazu liefert sie historische Fotos aus ihrem Privatarchiv. Neben Kurzporträts der arabischen Rassen wird auch deren Sport vorgestellt. Basiswissen vermittelt die einzelnen Blutlinien in der Vollblutaraberzucht. Der Almanach schließt mit einem Leitfaden für Neuzüchter und einer Bewertung der Zucht. Alles in allem ein Almanach, der jährlich aktualisiert neu aufgelegt werden sollte und sehr zu empfehlen ist. Der Almanach kann gegen eine Schutzgebühr von 5,00 Euro über die Geschäftsstelle des VZAP bezogen werden.